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20.04.2020

Die aktuelle Projektkamera

Lange nicht mehr erlebtes, dichtes Schneetreiben am Geisingberg am 1. April 2020

Lange nicht mehr erlebtes, dichtes Schneetreiben am Geisingberg am 1. April 2020

 

„Glück Auf“ allen Freunden und Interessierten des „Naturschutzgroßprojekts „Bergwiesen im Osterzgebirge“. Das erste Jahr nach Projektabschluss liegt nun hinter uns, die Erstellung der Abschlußberichte befindet sich in der Endphase. Letzte dafür benötigte Ergebnisse sowie die Abschlussdiskussion zur Evaluierung  lagen bisher noch nicht komplett vor, sie sind aber nun abgeschlossen.

Kerngebiet „Haberfeld und Schwarzbachgrund“ bei Fürstenwalde

Kerngebiet „Haberfeld und Schwarzbachgrund“ bei Fürstenwalde

 

 

 

 

Ins Projektgebiet zog es uns in den vergangenen Monaten auf Grund des Wetters, des fehlenden Frostes und mangelnder winterlicher Atmosphäre nicht wirklich. Der Winter war wieder mal (k)einer! Da sind wir hier anderes gewöhnt. Aber am 1. April, kein Scherz, setzte dichtes Schneetreiben ein und verwandelte die Kammlagen unserer Region in die schönste Winterlandschaft. 

 

 

 

 

 

Winterlandschaft Erdbachtal mit Steinrückenraum bei Fürstenau.

 

 

 

 

 

Verschneites Osterzgebirge, am Horizont das Kerngebiet „Grenzwiesen Fürstenau“

 

 

 

 

Winter im April 2020  mit den Kerngebieten „Geisingberg“ und „Rotwassertal“

 

 

 

 

Endlich, am 8. April, gab es die obligate „Schneeverwehung“ mit Sperrung auf der Straße zwischen Fürstenau und Fürstenwalde.

 

 

 

 

 

Sensationell, sogar Schifahrer oder deren Abfahrtsspuren im Schnee wurden an diesem Tag  gesichtet.

 

 

 

 

 

Der unabkömmliche Abstecher zum Heidegraben folgte. Wasser oder kein Wasser – das ist hier immer die bange Frage.

 

 

 

 

 

Freude, heute strömt es leise gurgelnd ins Tal um dort im Müglitzgrund in die Weisse Müglitz zu münden. Trotz des frisch gefallenen Schnees sind das die ersten  Zeichen des  nahenden Frühlings. `Im Tale grünet Hoffnungsglück!`

 

 

 

Die Hoffnung, frische Saatkörner oder kleine tierische Nahrung zu finden,  haben  auch  die Kraniche, die hier in den Kammlagen des Osterzgebirges nun schon zum gewohnten Bild gehören.

 

 

 

 

 

Keine  Rößlein, der Traktor setzt die Felder heute instand und schafft Nahrungshabitate für die zurückkehrende Vogelwelt.

 

 

 

 

 

Wenige Tage später, der Winter ist vergangen….

 

 

 

 

Auch im Hochmoor in Zinnwald Georgenfeld drängt die Natur nun mit aller Macht der Sonne entgegen. Erste Insekten fliegen, das Birkhuhn balzt, der Erlenzeisig bittet lautstark um Gehör und ganz still beginnt auf den Bulten die Blüte des Wollgrases. 


 

Traurig, dass es allein vor sich hinblüht. An `geputzten Menschen fehlt es im Revier` denn leider ist es uns in den Corornazeiten  auch nicht gestattet, das Hochmoor für den Besucherverkehr zu öffnen.  Aber so wie der Schnee schmilzt und alles ans Licht drängt werden auch diese Tage vorübergehen.   

 

Bunte Natur gibt es im nahen Umkreis von jedem.  Man findet sie, wenn man sie sucht. Und das darf jeder. Ein frohes Osterfest, ruhige und erholsame Tage und bleit alle gesund.

 

Das wünschen alle vom Naturschutzgroßprojekt „Bergwiesen im Osterzgebirge“

 

Der Mann im Mond ist viel einsamer als wir...

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Online: http://www.bergwiesen-osterzgebirge.de/aktuelles/2020/ [Datum: 14.07.2020]
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