Aktuelles

24.08.2017

Sommer 2017 - mit dem Projektmanager erlebte blütenbunte Bergwiesen

 

Auf einer Steinrücke im Quellgebiet der großen Biela fanden wir bei einer Begehung den Beweis für die Tätigkeit des Menschen in der Kulturlandschaft: ein SR2 -  Kultmoped aus längst vergangenen Zeiten. Ob falsch geparkt, vergessen oder auf sonst wundersame Weise entsorgt liefert es uns ein Beispiel für die (Un)Taten mancher Menschen. Bloß gut, kommt dies e Art der  Entsorgung nur  selten  in der  Region vor.

Blütenbunte Wiesen entlang der Magistrale zum Geisingberg

Blütenbunte Wiesen entlang der Magistrale zum Geisingberg

 

Nutzen wir das „„Simson-Rheinmetall 2“, so sein wahrer Name,  zu seiner fiktiv letzten „Fahrt“ durch die Welt der osterzgebirgischen Bergwiesen, die in diesem Sommer mit ihrer Blütenpracht und Buntheit ganze Heerscharen von Interessierten in unsere phantastische Landschaft lockten.

Die Sixtinische Madonna der Bergwiesen präsentiert ihre Pracht

Die Sixtinische Madonna der Bergwiesen präsentiert ihre Pracht

 

So, wie die Blütenpracht auf der Klengelsteigwiese,  der „Sixtinischen Madonna“ der Bergwiesen des Osterzgebirges,  konnte man  in diesem  Jahr viele blütenbunte Wiesen in unserer Region bewundern.

 

Diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer in diesem Jahr keine Gelegenheit hatten an diesem unübertrefflichen Vergnügen teil zu haben, lassen sich bitte von den Aufnahmen zu einem Trip hierher im nächsten Jahr inspirieren.

Bergwiesenheu - das Gold der Erzgebirgsbauern

Bergwiesenheu - das Gold der Erzgebirgsbauern

 

Die regelmäßige Mahd der Flächen zur Heugewinnung ab Mitte Juli ist das Fundament für den Erhalt und die Entwicklung dieser wertvollen Biotope, unterstützt durch eine nachfolgende Beweidung mit Rindern, besser noch mit Schafen. Nicht immer war das Wetter den Heubauern gesonnen und trotzdem konnte eine gute Heuernte eingefahren werden – zum Wohl der Raufutterverzehrer und der Bergwiesen.

 

Blütenbunte Bergwiesen sind nicht nur am Geisingberg zu bewundern. Auch bei  Wanderungen auf dem Dach des Osterzgebirges, etwa von Fürstenau nach Fürstenwalde, rund um Fürstenau oder durch das Erdbachtal von Geising nach Fürstenau kann man die einzigartigen Naturerlebnisse bunter artenreicher Bergwiesen in den unterschiedlichen Ausprägungen genießen.

Dukatenfalterweibchen

Dukatenfalterweibchen

 

 

Gewürzt wird der optische Genuss der bunten Vielfalt überdies durch den Duft der Kräuter und Gräser, verstärkt durch das Summen der Insekten und den Gesang der Vögel. Fühlbar und schmeckbar berauschen die Wiesen erholsam unsere Sinne.

 

 

 

 

 

 

Bildergalerie

Die Klengelsteigwiese  weckt alljährlich großes Intersse bei den  BesuchernSchlangen- oder Wiesen-Knöterich, im Volksmund als Zahnbürste bekanntSchafherde am Geisingberg (Foto H.-G.Frenzel)Majalis und Trollblume laden an der Klengelsteigwiese zum Verweilen einAuf dem Heidehübel vor dem GeisingbergKeiner sieht uns - Vielleicht klappts im nächsten JahrGewitterstimmung in FürstenauHier bleibt der Wanderer stehen - bunte Dorfwiesen vor der Fürstenauer HeideBergwiesen vor dem Panorame der TraugotthöheHeuwiesen in FürstenauTrollblumenschönheiten


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Online: http://www.bergwiesen-osterzgebirge.de/aktuelles/2017/ [Datum: 25.11.2017]
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